14 Dezember 2015

Freistellungsaufträge ab 2016 nur noch mit Steuer-ID möglich

Ab dem 1. Januar 2016 müssen den Banken für alle Freistellungsaufträge die Steuer-Identifikationsnummern vorliegen. Ansonsten sind diese Aufträge unwirksam und die Kreditinstitute verpflichtet, die Kapitalertragsteuer einzubehalten.

Für alle, die ihren Auftrag nach 2011 gestellt haben, besteht in der Regel kein Handlungsbedarf, da seitdem auf dem Formular die Steuer-ID angegeben werden muss. Seither galt allerdings eine Übergangsfrist, die nun Ende 2015 abläuft. Betroffen sind also alle, die vor dem Jahr 2011 einen unbefristeten Freistellungsauftrag erteilt haben. Auf Aufträgen, die von Eheleuten gemeinsam gestellt wurden, müssen beide Steuer-IDs vermerkt werden.

Kapitaleinkünfte sind pauschal mit 25 Prozent Abgeltungssteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer zu versteuern. Damit vom Kreditinstitut keine unnötigen Steuern auf Kapitalerträge einbehalten werden, ist ein Freistellungsauftrag bei dem Kreditinstitut zu stellen. Der Freibetrag beträgt 801 EUR pro Person. Ehepartner können maximal 1.602 Euro freistellen. Der Freibetrag kann auf mehrere Aufträge verteilt und über die Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

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