6 Oktober 2014

Bauleistungen: Schlussrechnungen im Übergangszeitraum unterschiedlicher Rechtsanwendung

Werden bei der Erstellung der Schlussrechnung mit Ausweis von Umsatzsteuer (für Fertigstellungen nach dem 14.02.2014) Anzahlungen abgezogen, die ohne Ausweis von Umsatzsteuer gestellt wurden, ist zu unterscheiden, ob der Leistungsempfänger zum Vorsteuerabzug berechtigt ist oder nicht. Dies ist beim Leistungsempfänger für jedes einzelne Bauprojekt, das bis zum 30.09.2014 fertiggestellt wird, zu erfragen. Die Schlussrechnungen können dann wie folgt erstellt werden:

Wenn das Bauvorhaben vor dem 15.02.2014 begonnen und nach dem 14.02.2014 abgeschlossen wurde und beide Unternehmer einvernehmlich von der Anwendung der damals geltenden Verwaltungsauffassung ausgingen, kann auch die Nichtbeanstandungsregelung des BMF-Schreibens vom 08.05.2014 (Abschnitt II Abs. 1 letzter Satz) angewendet werden. In diesem Fall ist auch die Schlussrechnung – wie die Anzahlungsrechnungen – ohne Ausweis von Umsatzsteuer auszustellen. Es ist jedoch der Passus aufzunehmen „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers".

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