1 Juni 2016

Das „Aus“ für die Sonderabschreibung für Mietwohnneubau?

Der Gesetzentwurf über die von der Bundesregierung beschlossene steuerliche Förderung des Mietwohnneubaus ist überraschend ausgesetzt worden - zumindest vorläufig. Mit der Förderung sollte der Mietwohnungsbau in Gebieten mit angespannter Wohnungslage gefördert werden, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken.

Um den Mangel an bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten zu beheben, wurde für die Jahre 2016 bis 2018 eine neue zusätzliche dreijährige Sonderabschreibung von 10 % (bzw. 9 % im dritten Jahr) für angefallene Kosten bis zu einem Maximalbetrag von 2.000 EUR je Quadratmeter neuer geschaffener Wohnfläche beschlossen. Die Förderung war nicht flächendeckend geplant, sondern für festgelegte Fördergebiete in der Bundesrepublik.

Im Detail haben sich nun aber größere Differenzen in der Ausgestaltung der Förderung ergeben. Der Bundesrat favorisiert zum Beispiel anstelle der Sonderabschreibung eine Investitionszulage. Der Finanzausschuss hat das Vorhaben daher vorerst auf Eis gelegt. Wie es weiter geht, ist offen.

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