21 April 2016

Umsatzsteuerpflicht einer Grundstücksveräusserung

Bei Grundstücksveräußerungen sind bereits im Grundstückskaufvertrag, der notariell zu beurkundenden ist, diverse Vorkehrungen hinsichtlich der umsatzsteuerlichen Auswirkungen zu treffen.

Ein Versäumnis kann erhebliche Folgen bezüglich des Vorsteuerabzuges für die letzten 10 Jahre vor Veräußerung des Grundstücks haben. Dies hat der BFH mit Urteil vom 21.10.2015 nochmals verdeutlicht, indem er zur Form und zum Zeitpunkt eines wirksamen Verzichts auf die Umsatzsteuerbefreiung bei Grundstückslieferungen entschieden hat.

Hiernach kann der Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung der Lieferung eines Grundstücks nur in dem notariell zu beurkundenden Vertrag erklärt werden, der dieser Grundstückslieferung zugrunde liegt. Ein späterer Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung ist unwirksam, auch wenn er in einer geänderten Neufassung des Grundstückskaufvertrages notariell beurkundet wird.

Lassen Sie sich daher bei geplanten Grundstücksveräußerungen rechtzeitig von uns beraten. Wir zeigen Ihnen entsprechende Wege zur steuerlich optimierten Vertragsgestaltung auf.

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